Die Raiffeisen International plant für August, die Einführung einer Kreditkarte, zum kontaktlosen Bezahlen. Die so genante Funk- Kreditkarte, soll Zahlungsvorgänge für den Verbraucher komfortabler machen. Bei der Arbeitskammer Wien stoßen diese Pläne jedoch auf erhebliches Misstrauen.
Die Verbraucherschützer sehen vor allem die Punkte Kostenkontrolle und Sicherheit, bei der neuen Technologie gefährtet. Sie bemängeln, dass Konsumenten, durch die einfache Möglichkeit der Bezahlung, die Kontrolle über Ihre Ausgaben verlieren würden. Bei der Funk- Kreditkarte muss kein Pin eingegeben und auch nicht unterschrieben werden. Die Karte muss zur Zahlung, nur in die Nähe eines Terminal gebracht werden. Karte und Terminal arbeiten mit der Funk-Technologie NFC (Near Field Communication). Kunden nehmen durch diese Erleichterung, den Zahlungsvorgang nicht mehr so bewusst war. Nutzen sie die Karte häufig, verlieren sie den Überblick, wie viel Geld sie bisher ausgegeben haben.
Die Kritik, an der Sicherheit der Funk- Kreditkarte ist nur teilweise gerechtfertigt. Es stimmt, da die Daten drahtlos zwischen Karte und Terminal übertragen werden, ist es prinzipiell möglich diese zu hacken. Jedoch werden die Daten sehr gut verschlüsselt und sind so für Unbefugte, faktisch nicht lesbar. Das System ist sicherer als konventionelle Kreditkarten. Bei ihnen kann der Magnetstreifen sehr einfach kopiert werden.
Sinnvoll erscheint es aber die Zahlungshöhe auf einen Mindestbetrag zu beschränken. So kann bei einem Verlust der Karte, das Missbrauchsrisiko eingeschränkt werden.
Quellen:
- http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110804_OTS0046/ak-nein-zu-kontaktlosen-funk-kreditkarten
- http://www.heute.at/news/oesterreich/bundeslaender/Ohne-PIN-und-Unterschrift-Funk-Kreditkarte-kommt;art1303,580360
- http://www.focus.de/digital/multimedia/brennpunkt-bargeldlos-zahlen_aid_375855.html
Bildquellenangabe: Thorben Wengert / pixelio.de
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