Kreditkarte mit PIN

Das Ende des Bezahlens mit Unterschrift naht – endlich auch in Österreich, denn schon bald soll nur noch mit PIN bezahlt werden

Bei Zahlungen mit der Kreditkarte waren Kunden in der Vergangenheit gewohnt, nur die Unterschrift als Legitimation zu verwenden. Leider hat in den vergangenen Jahren der Betrug mit Kreditkarten deutlich zugenommen, denn wer eine Kartendublette anfertigen wollte, der benötigte lediglich die Kartennummer und das Verfallsdatum. Wurde diese Kartendublette dann eingesetzt, dann konnte der die Kartenzahlung akzeptierende Händler nur gegen die ohnehin falsch auf der Karte erfasste Unterschrift des Betrügers vergleichen.

Damit zukünftig der betrügerische Einsatz von Kreditkarten erheblich erschwert wird, haben sich die kartenausgebenden Institute dazu entschlossen schrittweise ihre Kreditkarten mit einer PIN auszustatten. Die Entscheidung, ob die PIN unbedingt für den Kauf erforderlich ist oder nicht, trifft dabei das kartenausgebende Institut. Daher wird die Wahrscheinlichkeit in den kommenden Jahren immer größer, dass Kunden bei der Zahlung mit ihrer Kreditkarte um die PIN gebeten werden.

Wer in der Vergangenheit häufig nach Großbritannien oder auch in den Skandinavischen Raum gereist ist, der musste auch dort bereits seine PIN zur Legitimation eines Kaufvorgangs am Kartenterminal eingeben. Für die Verbraucher in Deutschland oder Österreich bedeutet dies mittelfristig, dass eine weitere PIN im Alltag erforderlich ist. Auf den ersten Blick umständlich, aber in erster Linie geht es bei der Abfrage der PIN um den Schutz des Verbrauchers vor dem illegalen Einsatz seiner Karte und um Betrugsprävention.

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