Kreditkarten-Betrug: 50 % aller Kreditkarten-Betrüge passieren online

Obwohl die meisten Geschäfte doch noch offline getätigt werden, passiert der Betrug mit und über Kreditkarten bereits zu über 50 % online. Der heimische Anbieter von Kreditkarten (MasterCard und Visa) Card Complete informiert, dass jährlich der Anstieg von Kreditkartenbetrug bei 10 % liegt. Der Offline-Betrug bleibt konstant, damit dauert es wohl nicht mehr lange, bis der Kreditkarten-Betrug online einen sehr großen Anteil des Betrugs mit Kreditkarten überhaupt ausmacht.

Grundsätzlich ist eine Kreditkarte ein sehr sicheres Zahlungsmittel und der Onlinebetrug wird nur durch unvorsichtige Kreditkarteninhaber ermöglicht. Card Complete empfiehlt aus diesem Grunde niemals die Kreditkartendaten via E-Mail weiterzugeben oder bei dubiosen Online Shops zu kaufen. Das erhöht das Risiko des Kreditkartenbetrugs ungemein und man setzt sich hier nur einem unnötigen Risiko aus.

Um nochmals ein wenig sicherer zu gehen, kann man online die beiden Kreditkarten-Sicherheitssysteme

  • Verified by Visa oder
  • MasterCard SecureCode

verwenden. Leider sind diese eher mühselig und aus diesem Grunde verneinen Konsumenten gerne diese Zahlungsmethode. In der Schweiz ist die Verwendung eines eigenen Online-Codes für Kreditkarten Pflicht, in Österreich momentan nur optional. In Österreich nutzt lediglich jeder 10. Kreditkarteninhaber von Visa und MasterCard eines der beiden Sicherheitssysteme. Gerüchten zufolge werden diese beiden Systeme in Zukunft von einem neuen System ersetzt.

Mit dem Vermeiden von Kreditkarten-Betrug beschäftigen sich auch einige Unternehmen. Auch ein österreichisches Unternehmen möchte hier eine Rolle spielen. Das Startup aus Linz, Jumio, versucht hier die Welt der Kreditkarten zu verändern. Mal sehen, ob dies wirklich gelingt. Hier ein Interview mit dem Jumio Gründer Daniel Mattes auf DerStandard.at.

1 Antworten

  1. Karl Stülpner 22. Januar 2011

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